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Immobilienkonzerne enteignen

Jetzt unterschreiben – für bezahlbaren Wohnraum und die Enteignung der Immobilienriesen!

Leerkündigungen, unfaire Mietverträge, horrende Mietpreise: Die Profitgier der Immobilienkonzerne kennt keine Grenzen. Damit muss Schluss sein. Es ist Zeit für die Enteignung der Immobilienkonzerne! Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht. Unterstütze unsere Petition und setze ein Zeichen gegen die Mietenabzocke, für die Enteignung der Immobilienriesen!"

Wir wollen Menschenrechte statt Spekulation!

Die Mieten steigen unaufhörlich, während wenige grosse Immobilienkonzerne Rekordgewinne einstreichen. Seit 2005 wurden die Mietpreise insgesamt um über 20% erhöht. Währenddessen konnte Swiss Prime Site - der grösste börsenorientierte Immobilienkonzern der Schweiz - alleine im ersten Halbjahr 2024 seine Gewinne um fast 150% steigern. Für immer mehr Menschen wird bezahlbarer Wohnraum zur Ausnahme statt zur Regel. Im Jahr 2022 waren in der Schweiz über 10’000 Menschen von Wohnungsverlust betroffen oder bedroht. Das Recht auf Wohnen muss als Menschenrecht verstanden werden, Profite dürfen nicht über dem Wohl der Allgemeinheit stehen. Deshalb fordern wir die Enteignung und Vergesellschaftung grosser Immobilienunternehmen. Wohnen darf keine Ware sein!

Im Jahr 2023 bezahlte jede*r Mieter*in durchschnittlich 340 Franken pro Monat zu viel Miete. Für alle Mieter*innen zusammen sind das über 10 Milliarden Franken, die im Portemonnaie fehlen.

Enteignung richtet sich nicht gegen kleine Vermieter*innen oder Genossenschaften, sondern gegen Immobilienriesen, die den Wohnungsmarkt diktieren und mit ihrem Geschäftsmodell Mieten in die Höhe treiben. Wir fordern, dass Immobilienunternehmen mit mehr als 500 Wohnungen in öffentliches Eigentum überführt werden.

Immobilienriesen üben durch ihre Grösse eine erhebliche Marktmacht aus, prägen ganze Quartieren und diktieren Mietpreise. Diese Konzerne sind anonyme Profitmaschinen, die Wohnraum als reine Kapitalanlage betrachten. Ihre Spekulation treibt die Mietpreise für alle konstant in die Höhe! Die Vergesellschaftung würde Wohnungen in eine demokratisch organisierte, gemeinwohlorientierte Institution überführen. So würden die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen, nicht die Dividenden der Aktionär*innen. Deshalb: Enteignungen statt Mietenabzocke!

Argumente

Mietpreise deckeln: Durch die Enteignung grosser Immobilienkonzerne und die Vergesellschaftung von Wohnraum werden Wohnungen dem Markt, der Profitlogik und der Spekulation entzogen. Das sorgt für stabile oder sogar sinkende Mieten, statt unaufhaltsamer Preissteigerungen.

Wohnraum nach Bedarf, nicht nach Profit: Immobilienkonzerne investieren vor allem in teure Luxuswohnungen, weil damit die höchsten Gewinne gemacht werden können. Damit muss Schluss sein. Gemeinwohlorientierte Wohnmodelle stellen sicher, dass der Wohnraum geschaffen wird, der wirklich gebraucht wird: bezahlbare Wohnungen für alle.

Langfristige Sicherung bezahlbaren Wohnraums: Während private Konzerne Spekulation betreiben und Immobilien weiterverkaufen, bleibt vergesellschafteter Wohnraum dauerhaft in der Hand der Öffentlichkeit — als sichere Grundlage für soziale Stadtentwicklung.

Demokratische Kontrolle statt Konzernherrschaft: Die Verwaltung von Wohnraum in öffentlicher Hand kann demokratisch organisiert werden. Mieter*innen erhalten Mitspracherechte und Wohnungsbestände können sozial und ökologisch bewirtschaftet werden.

Macht der Banken und Konzerne brechen: In Schweizer Gemeinden gehören immer mehr Wohnungen Banken, Versicherungen und Grossimmobilienfirmen. Diese Akteur*innen sind ausschliesslich ihren Renditezielen verpflichtet und treiben die Mietpreise in die Höhe. Durch Enteignungen kann ihnen die Kontrolle über unser Zuhause entzogen werden.

Kostenmiete statt Spekulation: Wohnraum muss nicht teuer sein. Das erfolgreich angewandte Prinzip der Kostenmiete zeigt, wie Wohnraum und Mietpreise entstehen kann ohne dass Mieter*innen für den Profit von Immobilienhaien aufkommen müssen.

Aufruf unterschreiben!